Im von der Bundesrepublik Deutschland 1993 ausgelobten international offenen Wettbewerb zur Neugestaltung des Berliner Stadtzentrums wurden über 1100 Arbeiten eingereicht. Die große Resonanz des Wettbewerbs beruhte auf der spannenden Fragestellung nach der städtebaulichen und architektonischen Neuorientierung des historischen Areals nach der 1990 erfolgten Wiedervereinigung Deutschlands und verband sind mit der Vielzahl von Utopien und Ideen in den zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten.
Der mit dem zweiten Preis ausgezeichnete Entwurf definiert das System von öffentlichen Plätzen und Freiflächen, welche zum Teil historisch abgeleitet sind, aber auch originär neue Stadträume umfassen. Die zur Spree orientierten Plätze sind baulicher Kristallisationspunkt und stellen den Bezug zwischen Stadt, Insel und Fluss wieder her. Das neue Schloss fasst Schlossplatz und Lustgarten und öffnet über den Platz zur Spree eine Blickachse über die Bebauung am Marx-Engels-Forum zur Hochhaus-Skyline am Alexanderplatz mit dem Fernsehturm.

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