Das Stadtschloss in der historischen Altstadt von Potsdam wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und die Reste nach 1945 abgerissen. Der städtebauliche Zusammenhang der Altstadt ging durch den Verlust des städtebaulichen und architektonischen Zentrums verloren. Nikolaikirche, Rathaus, Markt und die Lange Brücke über die Havel verharrten seitdem beziehungslos im Raum. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 sowie der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland erfolgte die Neukonstituierung des Bundeslandes Brandenburg mit der Landeshauptstadt Potsdam.
Der Entwurf entwickelt die Vision, das brandenburgische Parlament auf dem Areal des preußischen Schlosses zu errichten und so die Bedeutung des Ortes in die demokratische Gegenwart zu transferieren. Das Deutsche Historische Museum auf dem Areal des Lustgartens dokumentiert die brandenburgisch-preußische Geschichte im Kontext von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialkunde und Kultur.
2005 erfolgte der Beschluss des Brandenburgischen Landtages sowie der Stadt Potsdam, den Landtag Brandenburg auf dem Areal des Potsdamer Stadtschlosses zu realisieren.

Projekt:
Stadtschloss und Parlament
Jahr:
1991
Auftraggeber:
Stadt Potsdam
Andere Preise:
Ausstellung auf der Biennale Architettura in Venedig 1991
Bruttogrundfläche:
200.000 m²
Projekt:
Stadtschloss und Parlament
Jahr:
1991
Auftraggeber:
Stadt Potsdam
Andere Preise:
Ausstellung auf der Biennale Architettura in Venedig 1991
Bruttogrundfläche:
200.000 m²