Wie der Name bereits andeutet, ist die Waldstadt eine Erweiterung Potsdams, in die ausgedehnten Waldflächen entlang des eiszeitlichen Höhenzuges der in etwa parallel zur Heinrich Mann Allee vom Stadtzentrum aus in südöstlicher Richtung verläuft.

Der Landschaftsraum der Waldstadt fließt optisch durch die neue Eingangshalle der MBS, so dass der Wechsel der Jahreszeiten und die Lichtstimmungen des Wetters im Innenraum erlebbar sind. Der geschwungene Weg verbindet Tram Haltestelle, Parkhaus, Freianlagen sowie Wasserbecken und Brücke mit dem Nordeingang des Atriums. Vom Bahnhof Bergholz Rehbrücke gelangt man über die Vorfahrt, die Treppenanlagen mit dem Wasserspiel und die Terrassen zum Südeingang des Atriums.

Ovale, beleuchtete Pflanzinseln gliedern den Weg von Nord nach Süd. Das Grünkonzept führt den Charakter der Waldstadt fort. Im Südosten und Nordosten sind größere Bereiche der ursprünglichen Bewaldung mit Kiefern und Kleingehölzen erhalten worden, so dass der Eindruck entsteht, dass trotz der baulichen Erweiterung das Grundstück insgesamt grüner geworden ist. Rhododendron und Kiefern werden durch jahreszeitlich unterschiedlich blühende Gehölze und Stauden ergänzt. Einzelne Farbakzente lockern die Stimmung auf.

Wichtiges Landschaftselement der Mark Brandenburg sind zahlreiche Wasserläufe und Seen. Das Element Wasser wurde bereits 1995 bei der Eröffnung der MBS am Standort mit dem Teich zitiert. Diese Idee wird auch 2017 mit dem Wasserspiel und den nach unten fallenden kleinen Kaskaden aufgenommen, die inmitten der großen Eingangstreppe an der Vorfahrt den Besucher empfangen.

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