Das Quartier Volksbank im Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf bildet den Auftakt für eine Reurbanisierung und Aufwertung des Stadtraumes entlang der Bundesallee. Das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Areal, wurde 1973 mit einem 7–10 geschossigen Wohngebäude bebaut, welches die historische Parzellenstruktur und den Maßstab der angrenzenden gründerzeitlichen Bebauung auflöste.
Auf Basis des von KSV entwickelten städtebaulichen Masterplans, für das 7.500 m² große Grundstück, wurde ein B-Plan erarbeitet, welcher die baurechtliche Grundlage für die Bebauung des Grundstücks mit sieben eigenständigen Häusern auf gemeinsamer Tiefgarage schuf. Für die drei Bürohäuser und die vier Wohnhäuser entwickelte KSV individuelle Grundriss und Fassadenkonzepte, welche dem Quartier eine unverwechselbare und urbane Struktur verleihen. Die sieben Häuser sind durch mehrere grüne Höfe miteinander verbunden und integrieren Teile der ursprünglichen Bebauung.
Der Entwurf knüpft an die Bebauungsstruktur der Gründerzeit an und verbindet die angrenzenden Gebäude mit den Neubauten zu einem hochwertigen Stadtraum mit vielen Angeboten. Der Mittelpunkt des Quartiers ist die neue Hauptverwaltung der Berliner Volksbank. Die Büroflächen entsprechen neuesten Standards und schaffen eine lebendige und innovative Arbeitswelt mit flexiblen Ausbauoptionen. Die Wohnungen sind zu den ruhigen Innenhöfen und der Parkanlage in der Mitte des großen Quartiers orientiert. In den Erdgeschossen der Häuser sind gewerbliche Flächen für die Nahversorgung des Quartiers untergebracht.

Projekt
Wettbewerb
Standort
Auftraggeber
Leistungen
Kenndaten
Bruttogrundfläche Neubau
Grundstücksfläche
Wohnungen
Arbeitsplätze
Stellplätze
Visualisierung
Fotos