Das Museum mit silbern schimmernder Aluminiumfassade am Rande der Bozener Altstadt ist von den umliegenden Bergen aus deutlich zu sehen. Das Museum stellt sich mit den nach innen geneigten Stirnseiten und der nach beiden Seiten offenen Empfangs- und Ausstellungshalle in die ideelle Achse zwischen der Historischen Altstadt und der unter Mussolini konzipierten Stadterweiterung. Kunst und Stadt treten dadurch in einen direkten Dialog, welcher durch den neuen ebenfalls von KSV entworfenen Brückenschlag über den Fluss Talfer bildhaft deutlich wird. Das Museum überwindet das Konzept der introvertierten Kunstbox und kommuniziert über die gläserne Fassade mit dem Außenraum. Die Kunst tritt dadurch in die öffentliche Wahrnehmung. Tagsüber wird über bewegliche transluzente Lamellen das Tageslicht in die Ausstellungsbereiche gelenkt und der Raum inszeniert. Mit Einbruch der Dunkelheit wird die Lamellenebene zur riesigen Projektionsfläche. Bild-, Licht- und Videokunst werden zum Bestandteil des Stadtbildes.

Museion Bozen, 16.10.2008
Projekt:
Museion. Museum für moderne Kunst
Jahr:
2009
Auftraggeber:
Autonome Provinz Südtirol
Leistungen:
Architektur LPH 1 - LPH 9
Preis:
1 . Preis
Bruttogeschossfläche:
8.370 m²
Museion Bozen, 14.10.2008
Museion Bozen, 27.11.2008
Museion Bozen, 17.02.2009
Museion Bozen, 14.10.2008
Museion Bozen, 23.10.2008
Projekt:
Museion. Museum für moderne Kunst
Jahr:
2009
Auftraggeber:
Autonome Provinz Südtirol
Leistungen:
Architektur LPH 1 - LPH 9
Preis:
1 . Preis
Bruttogeschossfläche:
8.370 m²