Der Entwurf für die Erweiterung der Hotel- und Freizeitanlage Haus Meedland der Bremischen Evangelischen Kirche adaptiert den traditionellen Typus der friesischen Langhäuser in moderner Form. Mit den Neubauten soll ein ganzjährig attraktiver Betrieb der Freizeitanlage ermöglicht und ein Angebot für Rollstuhlbenutzer, behinderte Menschen und deren Familien geschaffen werden. Die Häuser der Anlage sind nach einem Signaletik-Konzept von KSV nach biblischen Namen benannt.
Die neu errichteten Häuser Mirjam, Jona und Rebekka beherbergen die Empfangshalle des Hotels mit Rezeption und Verwaltung, Lounge und Kaminzimmer, Küche und Speisesaal, Tagungsräume, Sauna und die Gästezimmer. Alle Gästezimmer im Dachgeschoss haben eine Sitzecke in einer dreiseitig verglasten Gaube. Die Innenraum- und Möbelgestaltung war Teil des Planungsauftrages und trägt zur unverwechselbaren Atmosphäre der Häuser bei.
Die lang gestreckten Dächer werden durch markante Giebel abgeschlossen. Rotes Klinkermauerwerk und rote Ziegel unterstützen die Wirkung der Häuser, die sich unter den Wind der Nordsee ducken. Durch eine horizontale Struktur im Mauerwerk werden Fenster und Öffnungen zusammengefasst und die Gebäudeecken betont. Die mit ortstypischen Gräsern und Stauden gestalteten Außenanlagen laden am Vorplatz und auf den Terrassen zum Verweilen ein.

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