Das Konzept für die Neubauten von Haus Meedland wurde im Ergebnis eines Architekturwettbewerbs mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Mit ihnen soll ein ganzjährig attraktiver Betrieb ermöglicht und ein Unterkunftsangebot insbesondere auch für Rollstuhlbenutzer und behinderte Menschen, sowie deren Familien geschaffen werden.

Die neu errichteten Häuser Mirjam und Jona beherbergen im Erdgeschoss den Empfangsbereich mit Rezeption, Foyer, Kaminzimmer und die Verwaltung als auch Küche mit Speisesaal und Tagungsräumen. Im Dachgeschoss und im Haus Rebekka befinden sich die Gästezimmer und eine Sauna. Alle Gästezimmer im Dachgeschoss haben eine Sitzecke in einer dreiseitig ­verglasten Gaube. Die Innenraum- und Möbelgestaltung war Teil des Planungsauftrages und trägt zur unverwechselbaren Atmosphäre der Häuser bei.

Die Identität und Wahrnehmung als Bauensemble wird durch eine ­Transformation von traditionellen Typologien und Materialität in eine zeitgemäße Architektur­sprache gestärkt. Ähnlich wie bei den traditionellen friesischen Gehöften prägen und gliedern die langgestreckten Dächer die Baukörper. Rotes Klinkermauerwerk und eine rote Ziegeleindeckung unterstützen die klare Wirkung der Geometrie aus Giebeln und Hauswänden. Durch eine horizontale Struktur im Mauer­werk werden Fenster und Öffnungen zu­sammengefasst und Gebäudeecken betont. Die massive Wirkung des Mauerwerks wird durch die gläsernen Gauben und Verglasungen verstärkt.

Fertigstellung Haus Jona und Mirjam: 06/2016
Fertigstellung Haus Rebekka: 08/2018

German Design Award Winner 2018
Excellent Communications Design Architecture

© KSV | Jan Meier
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© KSV | Torsten Krüger
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