Das Preisgericht würdigt am 23.03.2015 „den schlüssigen Beitrag, dem es gelingt, zusammen mit der heterogenen Bestandssituation eine neue Klarheit und Identität und neues Image für das Einstein-Gymnasium zu generieren, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.“
Ziel des Entwurfes ist es, mit der Setzung des Erweiterungsbau an der Dahlwitzer Straße die heterogene Struktur des bestehenden Gebäudeensembles in einer neuen Qualität zu ordnen und dem Gymnasium eine moderne und zugleich wertige Identität zu geben, die dem Anspruch eines humanistisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums gerecht wird und die Zukunftsfähigkeit des Standortes sichert.
Die Gartenstadt Neuenhagen ist durch frei stehende Ein- und Mehrfamilienhäuser und einen hohen Grünanteil geprägt. Dieses Prinzip wird im Entwurf in einem größeren Maßstab aufgenommen und interpretiert. Drei Gebäude, welche über Brücken, Aufzüge und die neue zentrale Treppe barrierefrei verbunden werden, bestimmen zukünftig das Bild des Einstein-Gymnasiums und spiegeln die baugeschichtliche Entwicklung des Areals wieder.
Die Freianlagen nehmen den Charakter des angrenzenden Kiefern- und Mischbaumbestandes auf. Dadurch entstehen neue Bezüge zu den sozialen Einrichtungen entlang der Dahlwitzer Straße und der Galopprennbahn Hoppegarten mit der Trainierbahn für Rennpferde und dem Graditzer Gestüt in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums.

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