Die zu rekonstruierenden Bestandteile des Stadtschlosses und der Neubau werden als klar ablesbare Bauteile ausgeführt. Historische Rekonstruktion und Neuschöpfung verbinden sich zu einem neuen Ensemble, welches Spannung aus dem Miteinander von Alt und Neu gewinnt. Das Konzept variiert drei Strategien. Die Rekonstruktion umfasst alle auf Basis denkmalpflegerischer Erkenntnisse zu errichtenden Bauteile, wie z. B. die Schlossfassaden, Portale, historische Treppenhäuser, ausgewählte Raumfolgen. Die Adaption beschreibt die Weiterentwicklung historischer Bauteile und –elemente unter Reduktion von historischen Details und Einarbeitung von gestalterisch, konstruktiv oder funktionell notwendigen Aspekten, beispielsweise Fassaden Eosanderhof/Agora. Die Innovation umfasst alle zeitgenössisch neu zu errichtenden Bauelemente und technischen Systeme, wie die große Galerie, die Spreegalerie und die Ausstellungsebenen des Spreeflügels.

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