Die Materialität und Architektur des Neubaus knüpft an die Traditionen des modernen und sachlichen Bauens an. Er ist eine Komposition klarer, geometrischer Volumen in einer Materialität, die Wärme, Licht und Raum erfahrbar werden lässt. Hierbei wurde Klinker in unterschiedlichen Texturen für die Außenwände/-schale, eloxiertes Aluminium für die Fensterlaibungen und Fensterprofile und heller Putz für die Wände im Inneren verwendet. Jeder Gruppenraum hat eine große, tief eingeschnittene Verglasung, die einen starken, visuellen Bezug nach außen ermöglicht. Das Konzept des Neubaus ermöglicht ein „intuitives“ Wahrnehmen und „Erlernen“ von Architektur: Die kubischen Volumen bilden die funktionelle Gliederung in drei zweistöckige Gruppenbereiche und dem erhöhten eingeschossigen Saal ab. Panoramafenster und Freitreppen sorgen für eine visuelle und begehbare Verbindung von Innen und Außen. Als Übergänge gestaltete Nischen und Vordächer sind als weiße „Intarsien“ in die massiven Klinkerwände eingefügt. Zwei Jahre nach der Wettbewerbsentscheidung wurde der 1. Bauabschnitt mit den Gruppenräumen bezogen. Der 2. Bauabschnitt, mit dem für Kita und Gemeinde gedachten Saalbau, wurde erst nach Abriss des bisher durch die Kita genutzten Bestandsbaus hergestellt und nach den Sommer ferien 2013 zusammen mit den Freianlagen in Nutzung genommen. Beide Bauteile sind gegeneinander versetzt und durch ein großzügiges Foyer verbunden. Die dadurch entstehenden Freiräume verknüpfen das angrenzende Gemeindehaus, das Kriegerdenkmal, die Kirche und den Friedhof mit dem Kindergarten in der Ortsmitte.

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